Informationen u. Herstellerverzeichnisse der Polizei

Geprüfte u. zertifizierte einbruchhemmende Produkte

Das Bayerische Landeskriminalamt, Sachgebiet 513 Prävention gibt im Auftrag der Zentralen Geschäftsstelle der Kommission Polizeiliche Kriminalprävention (KPK) "Herstellerverzeichnisse" über geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Produkte heraus. Die nebenstehende Listen enthalten die Firmenanschrift und die Widerstandsklassen des Produkts.

Zusammen mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen hat die Polizei im Herbst 2012 die bundesweite Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH gestartet mit dem Ziel, die Bevölkerung noch intensiver als bisher für eine wirksame Einbruchsprävention zu sensibilisieren. Der Grund: Nach jahrelangem Rückgang steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche seit 2009 wieder an und lag im Jahr 2015 laut Polizeilicher Kriminalstatistik bei 167.136 Fällen, ein Plusvon 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare Fensterund Wohnungs- bzw. Fenstertüren, die Einbrecherverursachten dabei einen Schaden von rund 441 Millionen Euro. Dass Präventionsmaßnahmen wie beispielsweise eine geeignete Sicherungstechnik wirken, belegen die Zahlen der gescheiterten Einbrüche. Im Jahr 2011 gab es in Deutschland rund 51.000 fehlgeschlagene Einbrüche, ein Jahr später waren esbereits rund 56.000. Im Jahr 2015 registrierte die Polizei bundesweit eine Steigerung auf 71.300 Versuche. Mit der Kampagne sollen deshalb auch diejenigenerreicht werden, für die der Einbruchschutz bislang kein Thema war. Die Schirmherrschaft der Initiative hat Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maiziere übernommen. Kristina Vogel, Olympiasiegerin im Teamsprint Bahnradfahren und Polizistin bei der Bundespolizei, ist K-EINBRUCH-Botschafterin.

Kern der Kampagne ist der Internetauftritt www.k-einbruch.de mit produktneutralen Informationen, einem „interaktiven Haus“ mit Tipps zu geeigneten Sicherheitsmaßnahmen und einem umfangreichen Pressebereich.