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ERFA-Treffen in Osnabrück

Anfang Februar fand das erste ERFA-Kreis-Meeting des Jahres im Softwarehaus es2000 in Osnabrück statt. Auf der Agenda standen u.a. die neue Version 3.3 der Branchensoftware, Schulungsmodule sowie Erweiterungen des Kassenmoduls.

Die neue erweiterte Version der Software wird zum Ende des Quartals zur Verfügung gestellt. Wesentliche Weiterentwicklungen sind das Versenden von PDF-Dokumenten aus dem System, eine Protokolldesigner-Verwaltung sowie eine verbesserte Schließanlage-Artikel-Suche. Letztere hat unser Mitglied Martin Hirnschrodt, Geschäftsführer vom Haus der Schlösser aus Linz wesentlich mit entwickelt. Ein erster Einblick in die neue Funktion hat gezeigt, dass hierbei sehr gute Arbeit geleistet wurde und diese den Anwendern einen hohen Nutzen bringt.

Bezüglich des Kassenmoduls wird es in Kürze eine Anwenderabfrage geben. Darin sollen Verbesserungswünsche der gesamten Anwendergruppe gesammelt werden, welche anschließend im ERFA-Kreis zwecks Umsetzung besprochen werden. Das letzte im Dezember 2016 erschienende Update ist nach Prüfung des Softwarehauses GoBD konform.

Es wurden auch sonstige Weiterentwicklungen diskutiert, welche nach Ansicht des ERFA-Kreises die Software benutzerfreundlicher gestalten. Z.B. beim Lieferschein - hierfür ist geplant, die Erstellung des Lieferscheins mit in das Kalkulationsmodul für einen reibungsloseren Ablauf zu integrieren.

Auf der diesjährigen Jahrestagung in Papenburg haben interessierte Mitglieder die Möglichkeit, sich über die Branchensoftware auf dem Stand von es2000 zu informieren. Die Mitglieder des ERFA-Kreises werden auch den Anwendern mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.


Alle User möchten bitte ihre Ideen zur Weiterentwicklung des Systems gerne an den Fachverband weitergeben. Der IT- Beauftragte Denis Masur übernimmt die zentrale Koordination zwischen Anwendern, ERFA-Kreis und es2000.

Neuer IT-Beauftragter bei interkey

Ab dem 15.03.2016 wird Denis Masur als neuer IT-Beauftragter bei interkey eingestellt. Der 28-jährige Betriebswirt hatte zuvor über 10 Jahre in der Sicherheitsbranchegearbeitet und bereits seine Ausbildung zum Bürokaufmann in einem Sicherheitsfachgeschäft absolviert. Mittlerweile besitzt er selber den Ausbilderschein. Nach Tätigkeit in verschiedenen Unternehmensbereichen nahm er nach Abschluss seines Bachelors, mit Abschlussarbeit über die Einführung eines eShops, eine leitende Stellung im Innendienst ein. Herr Masur war Qualitätsmanagement-Beauftragter und bringt ideale Voraussetzungen für seine neue Tätigkeit mit, da ihm u.a. die Hersteller und Artikel sowie auch die ERP-Software interkey office bestens vertraut sind. Der Fachverband hatte dazu schon vor einiger Zeit eine eigene interkey-Artikel-Norm entwickelt, welche die Materialkataloge und Preislisten der Hersteller so aufbereiten soll, wie sie heute in einem Sicherheitsfachgeschäft benötigt werden. Interkey sieht hier einen erheblichen Bedarf, da die Daten derzeit individuell von jedem Mitglied in mühsamer Arbeit selbst aufbereitet werden müssen und hofft auf die Kooperation mit den Herstellern. Die digitalen Daten sollen daher künftig auch unabhängig von interkey office allen interessierten Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden. Natürlich wird es noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, bis man erste Ergebnisse vorweisen kann. Deshalb wird derzeit an einer Prioritätenliste gearbeitet. Neben dieser vorrangigen Aufgabe wird Denis Masur Ansprechpartner für alle Belange der Branchensoftware interkey office. Seit dem Start der Kooperation mit dem Osnabrücker Softwarehaus ES 2000 im Jahr 2010 gibt es mittlerweile 35 Installationen des ERP-Systems bei den interkey Mitgliedern mit über 360 User-Lizenzen. Die zugehörige ERFA-Gruppe arbeitet derzeit an einer Prozessbeschreibung zur EDV-technischen Umsetzung aller Abläufe in einemSicherheitsfachgeschäft um u.a. den Einstieg zu erleichtern und eine passgenaue Lösung für das Tagesgeschäft zu schaffen.

ERFA-Kreis interkey office

Der Arbeitskreis interkey office traf sich am 31.08.15 beim Softwarehaus ES 2000 in Osnabrück. Ziel der Zusammenkunft war es, eine gemeinsame Prozessbeschreibung für die klassischen Abläufe in einem Sicherheitsfachgeschäft vorzunehmen, um die Branchensoftware zukünftig optimal darauf auszurichten. Begonnen wurde mit dem Laden- bzw. Kassenprozessen. Die Software-User erhalten damit später eine genaue Dokumentation, was dann auch Neueinsteigern den Einstieg erleichtern soll. In Kürze wird die Version 3.2 im Download auf www.interkey.de für die Nutzer bereit gestellt. 35 interkey Mitglieder nutzenbereits die Branchensoftware mit über 350 User-Lizenzen. Das nächste Treffen des Arbeitskreises ist für den 23.10.15 ebenfalls in Osnabrück vorgesehen.

Treffen der interkey office community

Da die Anzahl der Anwender der Branchensoftware interkey office mittlerweile auf 28 interkey Mitglieder angewachsen ist, war es notwendig, sich Gedanken über die Änderung der Struktur der ERFA- Gruppe zu machen, um alle Anwender einzubinden.

Dazu hat ein Treffen der „interkey office community" am 24./25.04.14 in Osnabrück mit 15 Firmen und 17 Teilnehmern zu einem Erfahrungsaustausch stattgefunden. Dort wurde auch das neue Nordwest-Datenportal vorgestellt und es fand eine Schulung statt. Als leitende Mitglieder der ERFA-Gruppe wurden Albrecht Felgner, Markus Ciminski, Jens Hoffmeister und Hendrik Broermann gewählt. Das nächste Treffen ist im November 2014 in Osnabrück geplant.

Die Branchensoftware „interkey office“ startet ab 01.01.2010

interkey Fachverband der Europäischen Sicherheits- und Schlüsselfachgeschäfte,
hat mit der Branchensoftware inte r k e y office sein Dienstleistungsangebot
wesentlich erweitert. Inte r k e y office wurde speziell für die Anforderungen an die
Sicherheitsfachgeschäfte entwickelt. Die Software steht ausschließlich den
interkey
Verbandsmitgliedern zur Verfügung. Zum 01.01.2010 werden die ersten
interkey
Verbandsmitglieder interke y office einführen.

Mit interkey office erhalten die Anwender eine Komplettlösung imModulverfahren,
die sämtliche Geschäftsprozesse abdeckt, vom Vertrieb über die Auftragsverwaltung
und das Servicemanagement incl. mobiler Technikersteuerung und web-helpdesk
bis hin zum mitlaufenden Projektcontrolling.
Dabei können die entsprechenden Module individuell auf den Bedarfsträger
zugeschnitten werden.

Mit der Einführung von interkey office sollen vor allem Synergien erzielt werden,
von denen auch die interkey Fördermitglieder, die Hersteller, profitieren können.
Ein wesentlicher Punkt in der Zusammenarbeit zwischen Fachhandel und
Herstellerseite liegt in der Realisierung einer raschen und umfassenden
Bereitstellung von Informationen, die für eine professionelle Kundenberatung und
Auftragsabwicklung in der heutigen Zeit zwingende Voraussetzung ist. Das Einpflegen
von Artikel-, Katalog- und Preisdaten erfolgt über eine Schnittstelle und
ist via Internet abrufbar.

Für den Fachhandel wird dadurch eine wesentliche Erleichterung erzielt. Das zeitraubende
manuelle Hantieren entfällt. Der Nutzer kann direkt über interkey office den
gewünschten Katalog auswählen und per Mausklick der Datei-Download
vom Server des ausgewählten Lieferanten starten. Im nächsten Schritt kann ein
automatischer Import der Daten in die Software erfolgen. Diese Form ist derzeit die
fortschrittlichste Methode des Datenaustausches und generiert für Fachhandel und
Hersteller einen hohen wirtschaftlichen Nutzen. Mit interkey office soll in
Zusammenarbeit mit dem inte r k e y Fördermitglied PORTIER mittelfristig auch eine
Verbesserung im Bestellwesen erzielt werden. Darüber hinaus bietet die
Gruppenlösung einen raschen und kostengünstigen Informationsaustausch
untereinander.

Interkey Workshop mit EDV und IT Fachkräften der Hersteller

Mittlerweile nutzen die ersten 10 interkey Sicherheitsfachgeschäfte die Branchensoftware
 interkey office.

Bei weiteren 20 Betrieben wird interkey office in den nächsten Wochen installiert-
weitere werden folgen. Mit interkey office erhalten die Anwender eine Komplettlösung
im Modulverfahren, die sämtliche Geschäftsprozesse abdeckt, vom Vertrieb über die
Auftragsverwaltung
und das Servicemanagement incl. mobiler Technikersteuerung
und web-helpdesk bis hin zum mitlaufenden Projektcontrolling.
Dabei können die entsprechenden Module individuell auf den Bedarfsträger zugeschnitten
werden. Die Fachbetriebe erkennen, den hohen Nutzen und die Synergien, die ihnen
interkey
office bietet. Ein vergleichbarer „Maßanzug" konnte bisher in der Branche
nicht angeboten werden. Nun werden in einem nächsten Schritt, die Hersteller mit eingebunden
und das Leitungsspektrum von interkey office wird noch wesentlich verbessert.

Im Rahmen eines Workshops für EDV und IT Fachkräfte, am 11.02.2010 in Osnabrück,
an dem nahezu alle Herstellern teilgenommen haben, wurde Möglichkeiten erarbeitet,
um die Voraussetzungen für einen zeitgemäßen und automatischen Datenaustausch
zwischen Hersteller und Fachhandel auf den Weg zu bringen.
Die hohe Beteiligung seitens der Industrie an dem Workshop ist ein erfreuliches Signal für
den Fachhandel und für weitere gemeinsame Projekte.
Im Rahmen der interkey Jahrestagung vom 14. - 16. Mai 2010 in Potsdam können
den Verbandsmitgliedern dann erste verwertbare Ergebnisse vorgestellt werden.

siehe auch
http://www.git-sicherheit.de/news/interkey-branchensoftware-interkey-office-wird-installiert 

 

Erfahrungsbericht interkey Office

Erfahrungsbericht interkey Office

Getreu dem Motto „einer muss ja mal anfangen“ fanden sich 7 mutige Verbandsmitglieder, um mit unserer neuen Branchensoftware interkey Office zu starten. Seit der ersten Kontaktaufnahme zu ES2000 bereits war ja inzwischen auch schon ein Jahr vergangen. In dieser Zeit wurde großer Wert darauf gelegt, von den Mitgliedern in 4 bundesweit organisierten regionalen Workshops möglichst viele Anforderungen an die Software einzufangen und umzusetzen. Zusätzlich gab es noch mehrere Treffen des interkey-Arbeitskreises mit der Vertriebsleitung von ES2000 und Fa. Portier sowie der ersten ERFA-Gruppe. Vor kurzem fand auch die erste Gruppenschulung und das IT-Treffen mit den Herstellern statt.

Die sich seit über 20 Jahren am Markt etablierte Branchensoftware hatte seine Wurzeln zunächst in der Branche der Einbruch- und Brandmeldetechnik für Errichterbetriebe. Später kamen dann noch Aufzugserrichter und Kommuniktionssystemhäuser als Kundenkreis hinzu. Mit Gruppenlösungen verfügte man bereits über Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit dem BHE und den Herstellern. So gelang es, in diesem Segment eine einheitliche Datanorm-Artikel-Datenbank mit namhaften Herstellern aufzubauen. Es stehen jedem Anwender die kompletten Herstellerkataloge zur Verfügung, welche man auf Wunsch, ganz oder teilweise, in seinen Artikelstamm übernehmen kann. Die individuellen Einkaufspreise kann jeder Anwender selbst beim Einlesen der Daten durch Eingabe des individuellen Rabattes pro Warengruppe eingeben. Neben den Standard-Daten erhalten diese Listen auch Lang- und Ausschreibungstexte bis hin zu hinterlegten Installationsminuten je Artikel.

Insofern bietet die Software eine gute Grundlage, um durch entsprechende Anpassungen eine Branchensoftware für Sicherheitsfachgeschäfte zu gestalten. Zur Zeit wird daran gearbeitet, den durch die bundesweiten Workshops erstellten Anforderungskatalog umzusetzen. Da einige Betriebe bereits zu Beginn des neuen Jahres mit der Software starten wollten, galt die volle Aufmerksamkeit zunächst darauf, ein vorhandenes Kassenmodul, welches bislang selten von Kunden eingesetzt wurde, an die Belange von Interkey anzupassen. Für den Fall, dass Mitglieder noch keine Computerkasse einsetzen, wurde eine Kooperation zu einem Kassen-Hardwarelieferanten aufgebaut, um die Kassenanbindung zu beschleunigen und die Komptabilität zu gewährleisten. Ein wichtiges Thema ist für viele Kollegen ist das Bestellwesen und die Verwaltung von Schließanlagen. Um auch hier eine einheitliche Grundlage geschaffen, konnte als Kooperationspartner unser Fördermitglied, Firma Portier, hinzugezogen werden. Portier verfügt über langjähriges Knowhow sowohl auf der Endanwender- als auch auf der Händlerseite und hat gute Kontakte zu einigen Schließanlagenherstellern, deren Systeme kompatibel mit der Schließanlagenverwaltungs-Software Portier-Plan sind. Dieses Programm soll nun mit interkey Office verknüpft werden.

Die Erfahrungen der bisherigen Installationen von Interkey office wurden nun zusammengetragen um einen Einführungs-Projektplan zu erstellen, welcher den nachfolgenden Kollegen den Einstieg in die Software erleichtern soll. Die neue Programmversion soll so schon bereits einige Voreinstellungen erhalten, welche sich aus der Gruppenarbeit der ersten Anwender ergeben haben. Ebenfalls stehen einige Formulare zur Verfügung, welche dann auf Wunsch übernommen und an die eigenen Betrieb angepasst werden können. Ferner soll auf der neuen Homepage des Fachverbandes ein eigener Bereich für Interkey-Office-Anwender geschaffen werden, auf dem schnell und einfach entsprechende Aktualisierungen, Formulare oder Artikeldatenstämme heruntergeladen werden können. Dieser Bereich soll auch als zentrale Schnittstelle in der Kommunikation zu den Herstellern und ES2000 dienen, so dass diese nur eine Anlaufstelle haben.

Besonders wichtig ist es, vor der Einführung der Branchensoftware, seinen Betrieb mit Hilfe des Einführung-Projektplanes gut vorzubereiten. Da es sich nicht um eine Standardsoftware handelt, ist hier genügend Zeit zur Vorbereitung, Installation und Schulung einzuplanen und die Mitarbeiter gut darauf vorzubereiten. Natürlich können bestehende Daten von Kunden, Lieferanten und Artikeln übernommen werden. Manchmal stellt sich dabei aber die Frage, ob es nicht besser ist „alte Zöpfe abzuschneiden“. Neben der individuellen Schulung vor Ort, bietet sich hier die Gruppenschulung als günstiges Mittel zum leichteren Einstieg an. Diese können auch regional organisiert werden. Eine weitere Möglichkeit besteht durch die individuelle Schulung via Telefon.

Die Software ist sehr komplex und deckt daher nahezu alle Belange einer EDV-gestützten Firmenorganisation ab. Dies bedeutet für den Anwender ein gewisses Umdenken von den gewohnten Strukturen einer eventuell bis dato eingesetzten Standardsoftware. Ist aber einmal die erste Hürde der Einrichtung und Einführung genommen, so zahlt sich dies langfristig durch den Einsatz einer zukunftsorientierten Branchensoftware auf jeden Fall aus. So werden rasch Zeit und Kosten durch einen transparenten und schnelleren Betriebsablauf eingespart. Im EDV-Zeitalter werden wir täglich mit einer Datenflut konfrontiert. Gerade deshalb ist es wichtig, durch eine gut organsierte Software hier den Überblick zu behalten. Das System ermöglicht es, alle Kontakte an der z.B. bei Kunden- oder Lieferanten abzuspeichern, damit diese schnell wieder gefunden werden können. So brauchen alle Daten im System nur einmal eingegeben werden und ziehen sich dann von der Vor- bis zur Nachkalkulation durch die gesamten Arbeitsprozesse. Externe Daten, z.B. Emails, können über Schnittstellen integriert werden. Die Einbindung der Telefonanlage bis hin zur digitalen Verwaltung von Belegen ermöglicht eine Betriebsorganisation nach aktuellstem technischen Stand. Die Personaleinsatzplanung sorgt für eine übersichtliche, transparente Planung der Termine für alle eingebunden Mitarbeiter. Einmal in den Arbeitszeitberichten erfasste Zeiten stehen wiederum für die Arbeitszeitkonten der Lohnabrechnung zur Verfügung. Dies sind natürlich nur einige Aspekte von vielen Einsatzmöglichkeiten, welche je nach Betriebsablauf umgesetzt werden können. Es liegt am jeweiligen Anwender, wie viel er aus den Möglichkeiten des Programmes für seinen eigenen Betrieb umsetzt. Dies muss ja auch nicht sofort geschehen, sondern kann stufenweise erfolgen. Die Branchensoftware hilft z.B. auch an vielen Stellen ein Kundenbeziehungs-Management aufzubauen und zu pflegen, so dass daraus weitere Marketingattribute erstellten werden können. Natürlich besteht auch die Möglichkeit des Datenexports an standardisierte Schnittstellen.

An dem IT-Treffen bei ES2000 nahmen die EDV-Experten der Hersteller Abus, Assa Abloy, Burg-Wächter, CES, DOM, EVVA, GU/BKS, Kaba, Winkhaus sowie die Firmen NordWest und Portier teil. Diskutiert wurde die Bereitstellung von Produktkatalogen und Preislisten auf Datanorm-Basis, damit diese Daten von den Interkey-Office Anwendern leicht in den eigenen Artikelstamm integriert werden können. Einige Hersteller können bereits Datanorm-Kataloge zur Verfügung stellen, die anderen bestätigten, dass die Bereitstellung der Daten für Standardartikel auf Datanorm keine große Herausforderung darstellt und zeitnah umgesetzt werden kann. Interkey äußerte dabei den Wunsch an die Hersteller bezüglich der Darstellung der Daten z.B. bei Langtexten, eine gute Qualität zu bekommen. Probleme gäbe es seitens der Industrie aber bei den sogenannten „konfigurierbaren Artikeln“ der Schließanlagen, da sie nicht auf Datanormbasis dargestellt werden könnten. Interkey schlägt hier vor, diese Lücke mit der Software PortierPlan zu schließen, zu dem bereits die Systeme einiger Hersteller kompatibel sind. Viele Endkunden setzen für ihre Schließanlagenverwaltung schon das Programm PortierVision ein. Mit anderen Kunden kann aus PortierPlan über Excel schnell und einfach kommuniziert werden. So könnte der Kreis Kunde- Händler – Hersteller schnell und unkompliziert geschlossen werden ohne das systemabhängig jedes Mal eine andere Spezialsoftware zum Einsatz kommen muss. Es wurde vereinbart, den Kontakt zu diesem Expertenkreis weiter aufrechtzuerhalten, damit man in diesem wichtigen Thema weiter vorankommt.

Die ERFA-Gruppe interkey Office trifft sich zum nächsten interkey-Activ-Treffen in Velbert. Auf der Tagung wird den Kollegen dann auch der derzeitige Stand der Software präsentiert. In Zukunft wird sich die ERFA-Gruppe etwa dreimal im Jahr, idealerweise zu den Interkey-Treffen treffen. Dadurch wird gewährleistet, dass die Software stets an die aktuellen Anforderungen der Branche weiter angepasst wird und die Kollegen sich untereinander austauschen und helfen können.

Abschließend möchten wir an dieser Stelle nochmal allen Kollegen, welche mit der Software bereits gestartet sind, sowie auch den Herstellern und dem Hause ES2000 für die angenehme Zusammenarbeit herzlich danken.

12.05.2010 Ralf Margout

interkey Office auf der Security

Auf der Security-Messe in Essen (05.-08.10.2010) präsentierte interkey zusammen mit dem Softwarehaus ES2000 die Branchensoftware interkey Office live. Außerdem präsentierte Fa. Portier die Anbindungsmöglichkeiten an die Schließanlagenverwaltungssoftware Portier Plan. Zahlreiche interessierte Messebesucher konnten so aus erster Hand informiert werden.

Status-Bericht über die Branchensoftware interkey Office (Stand März 2011)

Seit Einführung der Branchensoftware interkey Office Anfang 2010 hat sich sehr viel getan und entwickelt. Die ERFA-Gruppe, welche sich aus den Mitgliedern gegründet hat, die als erste Betriebe die Software installiert haben, arbeitet sehr engagiert und hat mittlerweile 5 Treffen organisiert, auf denen die Branchenlösung kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt wurde. Dabei sind die Erfahrungen der Startphase in einen Projekt-Plan eingeflossen, welcher  nachfolgenden Betrieben den Einstieg in das ERP-System erheblich erleichtert. Außerdem wurden die Software an vielen Stellen für die Auslieferungsversion angepasst und enthält bereits selbst entwickelte Formulare, welche von allen Neueinsteigern genutzt werden können. Auf der Verbandshomepage interkey.de wurde ein eigener Bereich für interkey Office User eingerichtet, auf den nur diese Zugriff haben. Dort verfügt man über ein eigenes Forum, wo schnell und flexibel Informationen ausgetauscht und Fragen gestellt werden können. Außerdem stehen zahlreiche Downloads zur Verfügung wie z.B. aktuellste Programmversionen und nützliche Anleitungen. Eine Wissensdatenbank befindet sich derzeit im Aufbau. Auf der SECURITY 2010 konnten viele Interessierte live über die Software informiert werden. Dies wurde durch ein gutes Zusammenspiel von den Partnern ES2000 und PORTIER unterstützt. Derzeit haben 15 interkey-Mitglieder die Software installiert und 9 befinden sich kurz vor der Einführung. Ferner gibt es viele weitere Interessenten. Durch immer mehr Installationen ergeben sich weitere Synergien. So bietet die Branchenlösung die Möglichkeit, dass die Mitglieder Service-Einsätze z.B. für Filialisten bundesweit gemeinsam steuern können. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die Bereitstellung der Materialkataloge. Hier gestaltete sich die Zusammenarbeit mit der Industrie teilweise sehr schleppend und schwierig. Das gewünschte Datenformat DATANORM, mit dem sich die Artikeldaten schnell, einfach und sicher einspielen lassen, wurde leider nur von wenigen Fördermitgliedern wie BKS, BURG-WÄCHTER, GU, DOM, EFFEFF, IKON, KABA, NORDWEST und WINKHAUS geliefert und unterstützt. So musste die ERFA-Gruppe in Eigeninitiative und mühevoller Arbeit selbst  Excel-Listen vieler Hersteller so formatieren, dass diese sich in das Programm über die Materialschnittstelle einlesen lassen. Man verfügt heute über ca. 50 Materialkataloge verschiedener Hersteller. Da diese Vorgehensweise aber nur eine Notlösung war, soll zukünftig mit der Industrie eine Vereinbarung getroffen werden, dass diese ihre Artikeldaten interkey zentral auf Excel-Basis in vorformatierter Weise zur Verfügung stellen. Das Softwarehaus ES2000 wird dann eine Konvertierung vornehmen und nach Prüflauf diese auf der Verbandshomepage ausschließlich interkey Office Anwendern im Format Excel und Datanorm bereit stellen, wobei die Datenübertragung verschlüsselt erfolgt und die Nutzer bestimmten rechtlichen Verwendungsbedingungen zustimmen müssen. Der Vorteil für alle Beteiligte ist ein einfaches Handling mit nur einer zentralen Anlaufstelle. Die Anbindung an die herstellerneutrale Schließanlagen-Verwaltungssoftware PORTIER PLAN ist derzeit in Entwicklung, so dass künftig direkt aus interkey Office heraus neben Gefahrenmeldenanlagen auch Schließanlagen bequem verwaltet werden können. Ferner ist eine Schnittstelle zum Internet-Shop geplant, welcher durch das Fördermitglied NORDWEST auch auf der nächsten interkey Activ-Tagung in Marburg präsentiert wird. Die Kasse wurde mit Hilfe der ERFA-Gruppe komplett neu entwickelt. Sie ist sehr bedienerfreundlich und besitzt eine direkte Anbindung an das Warenwirtschaftssystem, wobei sich die Artikel bequem per Barcode-Scanner einlesen lassen.  Auch für die Kassen-Hardware und Verbrauchsmaterial konnten Servicepartner gefunden werden. Eine eigens erstellte Preisliste macht hier einen schnellen Einstieg möglich. Das System verfügt bereits jetzt Schnittstellen für ein Qualitätsmanagement-System, welche zukünftig noch optimiert werden sollen. Dies ist nicht nur ein Thema für zertifizierte Betriebe, sondern sicherlich für alle Nutzer von Vorteil. Um Interessenten und Neueinsteigern entgegenzukommen, wurde auf der letzten ERFA-Tagung in Freising eine neue Struktur der ERFA-Gruppe konstituiert. So wurden regional sog. ERFA-Zentren mit festen Ansprechpartnern gebildet. Diese sind für

NORD: Ulrich Tangermann, Fa. Ottens aus Celle

WEST:  Markus Ciminski Fa. Schröter u. Fabian aus Hamm, Volker Küpper, Fa. Kluth aus Duisburg

OST:      Klaus Hornung aus Eisenach, Jens Hoffmeister aus Coswig

SÜD:     Patrick Kane, Fa. BKH aus Ludwigshafen, Ludwig Huber aus Freising

Koordinatoren: Albrecht Felger aus Dresden, Ralf Margout aus Lippstadt

Interessenten für die Branchensoftware können sich nun direkt  an die Regionalleiter wenden und dort weitere Informationen erhalten oder die Software vorgeführt bekommen. Ebenfalls sind auch regionale Schulungen geplant. Die Regionalleiter sammeln Vorschläge und Anregungen zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Software und leiten diese an die Koordinatoren, Herrn Felgner aus Dresden und Herrn Margout aus Lippstadt weiter. Es sollen künftig jährlich 4 ERFA-Treffen stattfinden, wobei 2 in Osnabrück beim Software-Entwickler und 2 bei den Regional-Leitern stattfinden sollen. Außerdem sollen  alle Anwender von interkey Office im Rahmen der interkey Events wie z.B. der Jahrestagung und interkey Activ Veranstaltungen regelmäßig informiert werden. Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass das ERP-System stets aktuellen Anforderungen der Branche gerecht wird und für die Mitglieder eine echte Hilfe darstellt, alle Unternehmensprozesse schnell und flexibel mit einer Softwareoberfläche zu steuern. Das nächste ERFA-Treffen findet bereits Anfang März in Osnabrück statt. Auf der interkey Activ-Tagung in Gießen Ende März wird außerdem wieder ausführlich über den aktuellen Softwarestand informiert. Wir möchten an dieser Stelle allen beteiligten Partnern für die gute Zusammenarbeit danken.

Kooperationsvereinbarung zwischen ES 2000 und ERFA-Kreis unterzeichnet

Im Rahmen der interkey Jahrestagung 2011 in Bamberg wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen ES 2000 und dem ERFA-Kreis der Gruppe interkey Office unterzeichnet.

Ziel der Vereinbarung ist, die Anwendung der Branchensoftware "interkey Office" kontinuierlich zu verbessern. Außerdem sollen weitere interkey-Mitglieder akquiriert werden. Die Vereinbarung wurde (s. Bild von rechts nach links) von Albrecht Felgner (Koordinator des ERFA-Kreises),  Hartmut Wöckener (interkey Geschäftsführer), Walter Edge (Vertriebsleitung ES2000) sowie Ralf Margout  (Koordinator des ERFA-Kreises), unterzeichnet.

Mitglieder der Gruppe sind ferner die Leiter der ERFA-Zentren Nord Ulrich Tangermann, West, Markus Ciminski und Volker Küpper, Ost Jens Hoffmeister und Klaus Hornung sowie Süd Patrick Kane und Ludwig Huber.

Durch entsprechende Schulungen der ERFA-Kreis-Mitglieder soll sichergestellt werden, dass diese stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden, um interkey Kollegen bei Interesse regional zu beraten. Dazu finden zweimal jährlich ERFA-Tagungen in Osnabrück  sowie weitere Treffen bei den ERFA-Mitgliedern statt.